Webflow V.S. WordPress

webflow vs wordpress Marc Heine March Department webdesign

Wenn es darum geht, eine zeitgemäße, sichere und optisch ansprechende Webseite zu erstellen, kommt häufig die Frage auf, welches System sich dafür am besten eignet. Ich habe für Sie die beiden  Content Management Systeme (CMS) miteinander verglichen.

Allgemein:

Sowohl WordPress als auch Webflow sind beides Content Management Systeme, kurz CMS genannt. Ein CMS ist eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Darstellung digitaler Inhalte zumeist zur Verwendung in Webseiten aber auch anderen Medienformen.

WordPress ist hier Platzhirsch. Bereits über 37% aller Websites werden auf der Basis von WordPress erstellt. Ebenso, wie die Seite auf der Sie sich gerade befinden. Wenn Sie aber nach ernstzunehmenden Alternativen suchen, werden Sie schnell auf den Namen Webflow stoßen. 

Webflow und WordPress unterscheiden sich in folgenden Punkten:

1. Webflow ist ein geschlossenes System und verfügt daher über eine ausgesprochen gute und saubere Code Qualität, alle Funktionen werden von Webflow selbst entwickelt, was zu einem reibungslosen Zusammenspiel führt. Die WordPress Code Qualität kann durch den Bedarf an „Fremd- Plugins“ unübersichtlich werden.

2. Mit Webflow können im Browserfenster kinderleicht textliche Änderungen und Bilder per Drag & Drop ausgetauscht werden. Wohingegen WordPress über ein komplexeres Dashboard verfügt mit diversen Plugins, Beitrags- und Seiteneditoren. Ich benutze zum erstellen meiner Webseiten mit WordPress den Theme Builder Elementor Pro. Damit ist die individuelle Gestaltung mit WordPress und die einfache Bearbeitung für den Kunden möglich.  

3. Webflow kann teurer werden, je nachdem welchen Plan Sie nutzen. Während WordPress ein Open Source System und somit kostenlos ist, müssen Sie nur für das Hosting aufkommen und bei Bedarf für einen Theme Builder. Viele Plugins sind in der Basis Version kostenfrei, so dass keine weitern Kosten anfallen müssen. Im Handumdrehen können Sie via Plugin (Woocommerce) Ihrer WordPressseite einen Shop hinzufügen und gestalten. Bei Webflow müssen Sie hier ihr Paket upgraden und es entstehen weitere Kosten.

4. Ihre WordPressseite können Sie Hosten wo sie möchten. Bei Webflow muss Ihre Internetseite auch bei Webflow gehostet sein. Webflow hostet bei AWS (Amazon Web Services). Einer der sichersten und schnellsten Servern weltweit. 

Über Webflow

Das Webflow CMS ist ein Cloud-basierter Website-Builder,der im Gegensatz zu anderen Webseiten Baukästen sehr leistungsstark und im hohen Maße anpassbar ist. Das Design wird erstellt ohne selbstständig programmieren zu müssen. Dennoch handelt es sich hier um ein Profi Tool, welches eine lange Einarbeitungszeit benötigt. Profi Webdesigner greifen sehr gerne auf Webflow zurück, da sich so gut wie jede Seite umsetzen lässt, der Code exportiert werden und selbstgeschriebener Code integriert werden kann. 

Die Hauptmerkmale:

1. Drag-and-Drop Page Builder

2. Schnelle Hosting Server

3. Responsive Design 

4. SSL und ISO 27018

5. Arbeiten mit CSS-Klassen

6. einfaches Live schalten der Webseite

7. Arbeiten mit Flexbox

8. Code kann exportiert werden

9. Code kann hinzugefgügt werden

10. Zapier-integrationen

11. Sicheres geschlossenes System

12. Updates werden automatisch vorgenommen

13. SEO freundlich

Vorteile von Webflow:

Webflow Seiten sind durch die gute Code Qualität schnell und haben kurze Ladezeiten. Mit Webflow können fast alle Webseiten individuell gestaltet, animiert und umgesetzt werden. Die mit Webflow erstellten Seiten sind SEO (Search Engine Optimization) freundlich und sorgen für gute Suchergebnisse bei google. Das SSL-Zertifikat ist inklusive. Für den Kunden sind Änderungen direkt im Browser einfach und komfortabel umsetzbar. Webflow erstellt eigenmächtig Backups und erstellt Updates ohne Sorge zu haben, dass diese Ihre Seite anschließend „zerschossen“ ist.

Nachteile von Webflow:

Webflow ist im Vergleich zu WordPress teurer. Vor allem, wenn es um E-Commerce Seiten geht. Dass Ihre Webseite bei Webflow gehostet werden muss, ist für viele Kunden ein Nachteil, da so eine gewisse Plattform-Abhängigkeit entsteht und bei einer bereits bestehenden Webseite ein Umzug vollzogen werden muss.

Über WordPress:

WordPress ist nach wie vor die beliebteste Art Webseiten zu erstellen. Ein großer Teil aller Webseiten weltweit basiert auf dem WordPress CMS. Tausende von kostenfreien Plugins und Themes tragen zur Beliebtheit des Systems bei.

Die Hauptmerkmale:

1. Suchmaschinenfreundlich (SEO)

2. Tausende von frei zugänglichen Plugins

3. riesige Community

4. Hohe Flexibilität

5. Mobile App zur Bearbeitung von Unterwegs

6. Einfache Medienverwaltung

7. Freie Wahl des Hosters

8. Bearbeitung mit Theme Buildern möglich z.B. Elementor

9. Code kann bearbeitet werden

10. Tausende Entwickler bringen ständig neue Plugins heraus

11. Shop-Integration durch Woocommerce nachträglich möglich 

12. Regelmäßige WordPress Updates

13. Benutzerrollen können einfach verwaltet werden.

Die Vorteile von WordPress:

WordPress ist ein Open Source System und somit kostenfrei. Mit einem Klick kann die WordPressanwendung installiert werden und schon kann es losgehen. Durch die Möglichkeit mit vorgefertigten Themes zu arbeiten, (teilweise kostenlos, teilweise zum Kauf) sind Änderungen an Form, Schrift und Farbe einfach umzusetzen. WordPress ist um Theme Builder erweiterbar, so dass hier individuelle Designs per Drag and Drop erstellt werden können. WordPress ist das CMS mit den meisten Anwendungen weltweit, daher werden ständig Plugins und neue Funktionen von Entwicklern extra für WordPress entwickelt. Durch diese große Community wächst der Funktionsumfang von WordPress ständig weiter. Sie können WordPress beim Hoster Ihrer Wahl hosten und haben die Wahl zwischen sehr günstigen Hosting Paketen oder teureren. Eine WordPressseite kann so sogar günstiger sein als ein Hompagebaukasten.

Die Nachteile von WordPress:

Sie müssen sich um Updates bei WordPress selbst kümmern oder Sie lassen die Webseite von Ihrem Designer oder Entwickler pflegen (Wartungsvertrag). Bei Updates besteht die Gefahr, dass nicht alle Plugins mit der neuen Version zusammenarbeiten und Ihre Seite Schaden nimmt. Damit Sie Ihre Seite wiederherstellen können ist es wichtig, regelmäßig Backups zu erstellen. In der Vergangenheit gab es bei WordPress immer wieder Sicherheitslücken, die aber durch neue Updates meist schnell wieder behoben wurden. Durch verschiedene Plugins von Fremdentwicklern leidet die Code Qualität und es kann zu längeren Ladezeiten führen.   

Ihre Entscheidung?

Ich hoffe, dass ich Ihnen bei Ihrer Entscheidung durch den Blogartikel helfen konnte. Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden, welche Ansprüche Sie an Ihre Webseite stellen und wieviel Geld Sie dafür ausgeben möchten. Eine Webseite ist eine Investition, die sich in jedem Fall lohnt, wenn die Webseite gut gemacht ist und Sie professionell darstellt.

Ich erstelle Ihre Webseite für Sie?

Egal ob Webflow oder auf WordPress Basis!​

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